3. Seiten Einteilung
3.1. Seitengröße und länge
Die Größe und Länge einer Seite sollte den technischen Vorraussetzungen des
Standartnutzers angepasst sein. Und laut Yale Web Style Guide wird eine
Darstellungsgröße von 800x600 Pixel empfohlen. Nun unter scheidet man nochmals
zwischen dem graphisch "sicheren Bereich" für Druckseiten und für
Bildschirmseiten mit einer Darstellungsgröße mit 800 x 600 Pixel.
Somit ergeben sich für die Druckseite eine Maximale Breite = 560 Pixel und eine Maximale Höhe = 410 Pixel und für eine Bildschirmseite mit 800 x 600 Pixel eine Maximale Breite = 760 Pixel und eine Maximale Höhe = 410 Pixel.
Um dies nochmals
zu verdeutlichen sind diese beiden Masse hier im Bild dargestellt:

Die Seitenlänge richtet sich immer nach der Nutzungsart der Seite, also zum
Beispiel ob die Seite hauptsächlich zum lesen oder zum Beispiel zum drucken sein
soll. Des weiteren ist die Bandbreite des Nutzer auch ausschlaggebend wie lange
diese Seite lädt, Sie sollten darauf achten das die Ladezeit nicht zulange ist,
dadurch kann es passieren das der Nutzer das Interesse an Ihrer Seite verliert.
Grundsätzlich sollte Sie aber darauf achten das Ihre Seite nicht die Länge von 2 Druckseiten überschreitet und somit unnötiges scrollen mit der Maus vermeidet. Wobei das dies bei heutigen Mäusen nicht mehr so das Problem ist, da diese zum Großteil über Räder verfügen und somit das scrollen recht schnell und einfach von statten geht. Um Scrolling auch etwas angenehmer zugestalten sollten Sie Sprungmarken verwenden mit diesen, ermöglichen Sie dem Nutzer einen schnellen Rücksprung von Ende oder der Mitte der Seite an den Anfang. Optional könnte man längere Texte auch als PDF zum Download anbieten.
Nun noch ein paar kurze Überlegungen wofür man kurze Seiten einsetzen kann, als erstes als Navigation oder Verteiler. Oder man verwendet sie für Seiten mit großen Bildern. Im Gegensatz zu den kurzen Seiten stehen die langen Seiten, die nicht so empfehlenswert sind, es gibt natürlich auch noch ein paar gründe warum es auch sinnvoll wäre lange Seiten einzusetzen. Dieses wären zum Beispiel eine leichtere Pflege und da diese eine große Ähnlichkeit zum Papierformat haben sind Sie auch gut geeignet zum drucken.
3.2. Gestaltungsraster
Eine gute klare Konsistenz bei einer Website erreicht man durch klaren
Seitenaufbau also durch eine gute visuelle Hierarchie. Zu einem guten
Gestaltungsraster gehören wie schon erwähnt ein guter Seitenaufbau, dieser
sollte folgende Elemente enthalten: Kopf- und Fußzeile, Navigationsbereich und
Darstellungsbereich. Genauso ist ein einheitlicher Textsatz und eine
einheitliche Positionierung von Graphiken.
Hierzu nun ein kleines Beispiel:

Hier haben wir ein Beispiel für ein schlechtes und ein gutes Gestaltungsraster. Links im Bild sind die Überschriften alle unterschiedlich ausgerichtet und gestaltet, dadurch ist der desorientiert und weiß nicht wie die Seite gegliedert ist und wo er was findet. Des weiteren sind auch die Bilder unterschiedlich angeordnet, einmal links oder auch in der Mitte der Seite. wie man an der linken Seite sehen kann ist auch ein unterschiedlicher Textsatz behindert und verwirrend.
Im Gegenteil dazu rechts auf der Seite sind
alle Überschriften gleich gestaltet und formatiert und auch alle Bilder und
Graphiken einheitlich angeordnet und der zugehörige Text ebenso. Dadurch ist
diese rechte Seite sehr übersichtlich und ordentlich gegliedert und der Nutzer
findet sich sofort zurecht.
3.3. Kopf- und Fußzeile
Kopf- und Fußzeile einer Website lassen sich sinnvoll einsetzen. So zum Beispiel
ist die Kopfzeile gut dazu geeignet um die Identität einer Website zu betonen
beispielsweise durch ein Logo. Bei umfangreicheren Webauftritten ist es sinnvoll
eine dynamische Pfadangabe in die Kopfzeile einzubauen, so genannte "breadcrumbs".
Oder gegebenenfalls eine Navigationsleiste zur Navigation. Diese Kopfzeile
sollte aber auf allen Seiten Ihres Auftritts damit die Identität des Auftrittes
gewährleistet ist.
Die Fußzeile kann man dazu verwenden um so genannte Metadaten unterzubringen, also zum Beispiel ein Impressum, das Datum der letzten Änderung oder Copyright Angaben. Genauso wie die Kopfzeile sollte auch die Fußzeile einheitlich vorhanden sein auf allen Seiten.
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