Wir freuen uns, dass Sie sich im Rahmen Ihrer Studien- oder Diplomarbeit für uns entschieden haben und durch Ihre Arbeit zum Erfolg der Gruppe VSR beitragen möchten. Damit Sie sich in unserer Gruppe schnell zu Recht finden, am Leben und Erfolg der VSR mitgestalten können und Ihnen der Einstieg in die Arbeit leichter gelingt, haben wir die wichtigsten Erfahrungen und Tipps in diesem „Leitfaden“ zusammengefasst. Wir wissen, dass damit nicht alle Fragen geklärt werden können! Mit dem richtigen Selbstverständnis sowie dem Willen zu unserer Mission beizutragen und die gleichen Werte zu teilen – werden wir die Probleme bewältigen können und gemeinsam Lösungen finden.
In diesem Sinne und im Namen aller Mitglieder der VSR sage ich:
Willkommen an Bord und viel Erfolg!
Die VSR hat die Vision, Menschen und Organisationen bei der Entfaltung ihrer Möglichkeiten durch innovative Formen der Kooperation zu helfen. Im Zentrum der Lösungen stehen das Web als allgegenwärtiges Unterstützungsmedium sowie Evolution und Selbstorganisation durch Umgebungsbewusstsein.
Die Aufgabenbeschreibung liegt meist nicht in schriftlicher Form vor, sondern wird in der ersten Phase vom Studenten und seinen Betreuern spezifiziert. Selbstgewählte Themen, die zur Ausrichtung der Professur passen, sind natürlich auch möglich.
Nach der Auswahl des Themas können Sie selbst einen Vorschlag für den Text der Aufgabenstellung formulieren und mit dem Betreuer abstimmen. Im Anschluss an die Bestätigung durch Prof. Gaedke beginnt die sechsmonatige Bearbeitungszeit.
Sobald ihr Thema feststeht, schicken Sie bitte eine E-Mail an vsr-support@tu-chemnitz.de, um ihre Arbeit innerhalb der VSR anzumelden. Die E-Mail sollte folgende Angaben enthalten:
Nach einer gewissen Einarbeitungszeit erstellt der Student ein kurzes Dokument über die Vision seines Projektes. Dies sollte die Aufgabenstellung, so wie sie aus der Sicht des Studenten verstanden wird, enthalten. Über die Rücksprache mit den Betreuern wird die Beschreibung dann soweit verfeinert, bis die Sichtweisen sich hinreichend überdecken. Das Visionsdokument sollte folgende Punkte enthalten.
Quellcode wird in der VSR generell im Versionsverwaltungssystem Subversion gepflegt.
Ihnen stehen laut den Richtlinien der Technischen Universität Chemnitz als Verfasser ihrer Studien- oder Diplomarbeit generell die Rechte an den von Ihnen entwickelten Programmen zu. Um sowohl die wissenschaftliche Nutzung durch die Gruppe als auch eine Weiternutzung des Codes durch Sie selbst nach Ablauf der Arbeit zu gewährleisten, werden in der VSR der produzierte Code üblicher Weise unter die BSD Lizenz (http://www.freebsd.org/copyright/freebsd-license.html) gestellt. Ein entsprechender Header für den Quellcode befindet sich auch im Subversion-Repository.
Bei der Benennung von Dokumenten, Klassen, XML-Namespaces, ... sind folgende Konventionen einzuhalten:
Dokumentennamen: [JJJJMMTT]-[DRF|RTM|PUB]-[Dokumentenname]
XML-Namespaces (alles kleinschreiben): http://vsr.informatik.tu-chemnitz.de/projects/JJJJ/[Projekt-Codename]
C#.NET Namespaces: Vsr.[Projektcodename].
Java Namespaces: vsr.[Projektcodename].
Recherchieren gehört zu den grundlegenden Aufgaben im Rahmen einer Studien- bzw. Diplomarbeit. Dies sollte man sich bewusst machen und erst nach eigener Recherche auf den Betreuer zugehen.
Nützliche Suchmaschinen zum Auffinden von wissenschaftlichen Papern:
Viele Informationen lassen sich auch über eine einfache Google-Recherche ermitteln. Wer noch nicht viel mit Google gearbeitet hat, findet unter wertvolle Tipps unter:
Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Index etc. nicht mit eingerechnet!
Diese Zahlen sind natürlich nur Richtwerte. Eine Arbeit ist dann vom Umfang her richtig, wenn das Thema in sich geschlossen ist und im Sinne der Aufgabenstellung vollständig bearbeitet wurde.
Ein vollständiges und einheitliches Literaturverzeichnis ist unerlässlich!
Auf alle Quellen im Literaturverzeichnis muss es (mindestens) eine Referenz von der zutreffenden Textstelle aus geben. Auch E-Mails, Webseiten etc. können als Quellen verwendet werden. Im Literaturverzeichnis sollten jedoch keine "globalen URLs" (z.B. www.heise.de) auftauchen, sondern konkrete Seiten. Auch elektronische Quellen müssen mit Autor, Titel und Datum aufgeführt werden.
Prinzipiell muss jede Aussage, die nicht zum Allgemeinwissen zählt und nicht vom Autor selbst stammt, durch einen Literaturverweis belegt werden. Bei einführenden Texten (Vermittlung von Grundlagenwissen auf einem Gebiet) können die Literaturverweise zu einem Absatz gesammelt am Ende des Absatzes angegeben werden. Wikipedia stellt zwar eine gute Quelle für erste Informationen dar, eignet sich aber auf Grund des ständig anpassbaren Inhalts nicht zum Referenzieren.
Format für Literaturangaben anhand von Beispielen:
Fußnoten sind für weiterführende Informationen gedacht, die der Leser zur Kenntnis nehmen kann oder auch nicht. Für das Verständnis wichtige Dinge gehören in den Haupttext, nicht in eine Fußnote. Auch zitierte Quellen müssen im Haupttext angegeben werden. Fußnoten sind geeignet z.B.
Ein Abkürzungsverzeichnis sollte in jeder längeren wissenschaftlichen Arbeit enthalten sein. Ob Sie in Ihrer Arbeit Tabellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis etc. verwenden, müssen Sie selbst entscheiden. Enthält eine Arbeit sehr viele Tabellen, dann ist ein Tabellenverzeichnis sicherlich hilfreich. Haben Sie in Ihrer Arbeit nur zwei oder drei Bilder verwendet, wäre ein Abbildungsverzeichnis überflüssig. Sie müssen jeweils abwägen, was sinnvoll ist und was nicht. Alle Abbildungen und Tabellen sollten aber auf jeden Fall im Text referenziert werden, z.B. "... (siehe Abbildung 3.2) ...". Ein Index ist bei längeren Arbeiten nützlich.
Bitte geben Sie die Arbeit gedruckt (beidseitig) und gebunden ab (bei Projektarbeiten genügt auch eine Klemm-Mappe). Es wird ein Exemplar pro Betreuer und bei Diplomarbeiten zusätzlich ein Bibliotheksexemplar benötigt. Studienarbeiten sind direkt beim Betreuer, Diplomarbeiten (alle Exemplare) im Prüfungsamt abzugeben. Selbstentwickelte Software ist auf CD beizulegen und "haltbar" in der Arbeit zu befestigen. Zudem soll die Arbeit entweder im MONARCH veröffentlicht oder dem Betreuer in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden.
Schauen Sie sich vorher (mit kritischem Blick) Arbeiten von Kommilitonen an. Fündig werden Sie mit Sicherheit im MONARCH.