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Nachfolgend sollen noch einige Hinweise zur Übersetzung der ActionScript-Quellen unter Linux und zur Arbeit mit Papervision3D gegeben werden.
Zunächst benötigt man das Flex 3 SDK.
Nach dem Ent-zip-pen erhält man folgende Verzeichnisstruktur (Auszug):
Nun erweitert man seine PATH-Variable so, dass sie die Programme in bin einschließt.
Man kopiert frameworks/flex-config.xml nach samples/flex-config.xml und editiert das File:
<source-path><path-element></source-path> trägt man den vollständigen Pfad zu samples ein. (ent-kommentieren)
<path-element>libs</path-element><
<path-element>libs/player</path-element><
<path-element>locale/{locale}</path-element>
<
schreibt man jeweils ${flexlib}/:
<path-element>${flexlib}/libs</path-element>
<path-element>${flexlib}/libs/player</path-element>
<path-element>${flexlib}/locale/{locale}</path-element>
<manifest>mxml-manifest.xml</manifest>
<manifest>${flexlib}/mxml-manifest.xml</manifest>
<path-element>libs/player/{targetPlayerMajorVersion}/playerglobal.swc</path-element>
wird ${flexlib}/ vorangesetzt:
<path-element>${flexlib}/libs/player/{targetPlayerMajorVersion}/playerglobal.swc</path-element>
ersetzt.Danach zieht man sich das Papervision3D am besten über Subversion:
svn co http://papervision3d.googlecode.com/svn/trunk/as3/trunk
Man kopiert trunk/src/org nach samples:
In samples entpackt man die Beispiel-Quellen,
wodurch unterhalb von samples ein weiteres Verzeichnis psamples entsteht:
Zur Übersetzung erfolgt im Verzeichnis samples. Man legt zunächst ein Verzeichnis
bin an und schreibt man sich am besten ein kleines Script compile:
#!/bin/bash
if [ $# -ne 1 ]
then
echo "Benutzung $0 [src.as | src_mx.mxml]"
exit 1
fi
bname0=`basename $1`
bname1=`echo $bname0 | sed 's/\.[^\.]*$//'`
mxmlc -load-config flex-config.xml $1 -output ./bin/$bname1.swf
und macht dieses ausführbar: chmod 0755 compile.
Im Verzeichnis samples gibt man nun das Kommando:
./compile psamples/Ring/DAERing.as
Dieses erzeugt aus psamples/Ring/DAERing.as die Datei bin/DAERing.swf.
Wichtig! Nun muss man alle *.dae-Dateien und alle *.mp3-Dateien gleichfalls nach samples/bin
kopieren.
Es empfiehlt sich nicht, das Programm sofort mit einem WEB-Browser auszuprobieren, da dieser im Fehlerfall nur ein schwazes Rechteck ohne jede Fehlernachricht anzeigt. Besser ist es, die Debug-Variante des Standalone-Flashplayers zu installieren.
Da der Flashplayer keine Objekte aus dem Filesystem nachlädt, muss man nun im Verzeichnis
samples/bin einen WebServer starten. Dafür bietet sich der Python-WebServer an:
python /usr/lib/python2.5/CGIHTTPServer.py
Da dieser auf Port 8000 läuft, könnte ein Test mit dem Standalone-Flashplayer also so aussehen:
flashplayer http://localhost:8000/DAERing.swf
Will man die Szene auf einer WEB-Seite zeigen, so muss man auf der HTML-Seite (etwa) Folgendes platzieren:
<object classid="CLSID:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="800" height="600"
codebase="http://active.macromedia.com/flash2/cabs/swflash.cab#version=4,0,0,0">
<param name="movie" value="DAERing.swf">
<param name="quality" value="low">
<param name="bgcolor" value="#000040">
<embed src="DAERing.swf" quality="high" scale="exactfit" menu="false"
bgcolor="#000000" width="800" height="600" swLiveConnect="false"
type="application/x-shockwave-flash"
pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash">
</embed>
</object>
|