Proseminar (SS 2003)

Technologien und Richtlinien im WWW-Umfeld

Shockwave und Flash

Jidong Xing

1.Definition

2.Geschichte

3.Unterschied zwischen Shockwave und Flash

4.Vorteile und Nachteile

5.Flasherstellen-------Arbeiten mit Flash 5

6.Andere Möglichkeiten

Software Development Kits

PHP Protokoll-----PHP und Open-Source-Code

7.Flash im HTML.

8.Quelle


1. Definition

Flash ist der Standard für interaktive Vektorgrafiken und Animationen im Internet.Web-Designer nutzen Flash um attraktive, skalierbare und extrem kompakte Multimediadateien zu gestalten

Das bedeutet, dass der Inhalt von Flashdateien keine reinen Bilder sind, sondern nur Angaben von Koordinaten und Verbindungen zwischen diesen. Die Rechenarbeit macht dann der Computer, auf den die Dateien angeschaut werden. Durch dieses Verfahren kann sehr viel Speicherplatz gespart werden und die Ladezeiten von Animationen im Internet werden deutlich verkürzt.

2.Geschichte

Das Softwareunternehmen Macromedia entstand im Jahr 1992 durch den Zusammenschluss der Firmen MacroMind und Authorware.

Ebenfalls 1995 veröffentlichte die Firma FutureWave das vektororientierte Illustrationsprogramm SmartSketch und ein dazugehöriges Plugin namens FutureSplash-Player, um die mit SmartSketch erzeugten Illustrationen mit einem Webbrowser betrachten zu können. Aufbauend auf SmartSketch entwickelte FutureWave 1996 das Animationsprogramm FutureSplash-Animator - den Vorläufer der heutigen Entwicklungsoberfl?che Flash Studio.

Ende 1996 übernahm Macromedia die Firma FutureWave. Die Produkte FutureSplash Animator und FutureSplash-Player wurden unter dem Namen Flash und Shockwave Flash-Player weiterentwickelt. Flash 1 und 2 erschienen im Jahr 1997, weitere Versionen wurden jeweils im Abstand etwa eines Jahres ausgeliefert. Die fünfte Version von Flash existiert seit dem Sommer 2000.

3.Unterschied zwischen Shockwave und Flash

Flash ist eine Vektorbasierende Progammsprach, damit die Interaktivität Programmierung erlaubt.

Shockwavedatein stammen eigentlich aus der Software Macromedia Director und wird mit eigenen Sprach Lingo erstellt. Er ist Komplizierter aber stärker als Flash.

4.Vorteile und Nachteile

Pixelgrafiken bestehen aus einer Matrix von Bildpunkten (Pixeln) und enthalten Informationen zur Farbe jedes Pixels. Vektorgrafiken werden mathematisch durch Vektoren und deren Eigenschaften beschrieben. Z.B: für eine Linie wird ein Anfangs- und ein Endpunkt, die Linienfarbe und ihre Stärke benötigt. Ein Kreis wird durch seinen Mittelpunkt und Durchmesser beschrieben.


Pixelbasierte Grafiken haben den entscheidenden Nachteil, dass sie nur für eine einzige Auflösung erzeugt wurden, sie sind auflösungs- abhängig. Vergrössert man den Ausschnitt einer Pixelgrafik, werden auch die einzelnen Pixel grösser. Das Bild stellt sich wie ein Mosaik dar.

Vektorbasierte Grafiken hingegen können in jeder Vergrösserungsstufe verlustfrei dargestellt werden, sie sind auflösungsunabhängig.

Ein weiterer Vorteil der in Flash verwendeten Vektortechnologie ist, dass Dateien mit Vektorgrafiken in der Regel kleiner als pixelbasierte Grafiken sind. Da nicht die Informationen jedes einzelnen Bildpunktes, sondern nur die Informationen der Linien und Kurven sowie deren Farbe, Strichstärke und Füllung übertragen werden müssen, sind Flash-Dateien ausserordentlich klein. Dies kommt einem Problem des Internets entgegen: dessen begrenzte Bandbreite.


Für Interaktionen mit dem Benutzer stehen Texteingabefelder und eine Skriptsprache namens ActionScript zur Verfügung. Aktionen können an bestimmte Bilder einer Filmsequenz oder an Buttons gekoppelt werden und den Ablauf der Animation steuern.


Vorteile:

geringe Dateigröße

kurze Ladezeiten aufwendiger Animationen

skalierbar durch Vektorbasiertheit (nicht pixelig)

flüssigere Animationen

Einbindung von Multimedia (Sound, Video)

Interaktivität durch Actionscript

Plugin für fast alle Browser & Betriebssysteme vorhanden

Nachteile:

durch viele Animationen wird sehr viel Rechenleistung vom eigenen Rechner beansprucht

das Plugin wird unbedingt benötigt, um Flash anzeigen zu können

zu überladene Seiten mit Animationen und Spielereien führen schnell zur Verwirrung und haben sehr hohe Ladezeiten


5. Flasherstellen

Arbeiten mit Flash 5:

a.Vorstellung von Flash 5

Flash 5.0 kann mit einer Vielzahl von Sound- und Grafik-Formaten umgehen und eignet sich daher für die (interaktive) Produktpräsentation. Es unterstützt die gängigen Pixelbildformate wie  JPEG und GIF oder PNG und kann Vektorformate wie eps, ai-Dateien oder AutoCAD (dxf) importieren. Zudem lassen sich Sound-Dateien wie WAV oder MP3 einsetzen und kontextbezogen abspielen. Die Ausgabe erfolgt als swf-Datei für die Darstellung im Browser oder als exe-Datei mit integriertem Player. Letztere kann auch offline und ohne Browser abgespielt werden.

b.Arbeitsumgebung

Elemente:

. Ebenen mit Schlüsselbildern

. Bibliotheken mit Elementen

. Bedienfelder zur Eigenschaftsmodifikation

. Werkzeuge. In der Mitte ein mittels Zwiebelschalen-Ansicht dargestelltes Formtweening.

3 Situationen:

Motion Guide Tweenings:

Tint Tweenings

Shape Tweenings


c. Objektveränderungen



Per Tweening modifiziert man die Position eines Objektes, erzeugt Rotationen und Skalierungen oder setzt besondere Effekte ein

d. Flash 5.0 bietet eine Programmierumgebung für das integrierte ActionScript, das sich an JavaScript anlehnt. Sie ähnelt sehr der Scriptsprache JavaScript, aber man kann keine JavaScript Programme in Flash implementieren. Flash unterscheidet dabei zwei Modi: im normalen Modus erlaubt das Programm Einstellungen aus einer Befehlsliste heraus. Der Expertenmodus erlaubt die Programmierung wie in einem Texteditor.

6. Andere Möglichkeiten

Software Development Kits (SDK)

kleine Hilfsprogramme zum erstellen von Animationen im SWF-Format

Erstellen ohne Umweg über FLA-Dateien direkt SWF-Files

benutzen den Open-Source-Code (öffentlich) von Macromedia

PHP Protokoll

benutzen PHP und Open-Source-Code um direkt von Internetseiten SWF-Dateien zu Erstellen

arbeiten ähnlich wie SDKs nur direkt im Internet (dynamisch)


7. Flash im HTML

Zum Einbinden von Flash in HTML-Seiten sind nur wenige Schritte nötig. Flash selbst hat eine Funktion Veröffentlichen, wo Flash selbst einen HTML-Code zum Einbinden der selbsterstellten Animationen einfügt.



Der OBJECT tag ist für den Internet Explorer und der EMBED ist für Netscape und Opera und andere Browser. Sie zeigen dem Browser das ein Object eingefügt wird, zudem ein bestimmtes Plugin benötigt wird. Falls der Browser das Plugin nicht hat, wird ihm gleich die Information mitgegeben, wo er das Plugin bekommen kann. Einstellen lassen sich noch die Größe, der Dateiname, Qualität und die Hintergrundfarbe.


8. Quelle

http://www.echoecho.com/

http://www.the-labs.com/

http://www.macromedia.com/